Landesarbeitsgemeinschaft ehrenamtlicher Mitarbeiter im Strafvollzug Bayern e.V.
Ehrenamt-im-Strafvollzug

Eichstätt


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Sie wollen an der
Wiedereingliederung von Gefangenen mitwirken?
Und wollen ehrenamtliche Mitarbeiterin, ehrenamtlicher Mitarbeiter in der Justizvollzugsanstalt in Eichstätt werden?

Dann wenden Sie sich an:
JVA
Weißenburger Straße 7
85072 Eichstätt
Telefon: (08421) 9795-0



Katholische Gefängnisseelsorge
Einmal wöchentlich findet in der JVA-Eichstätt je ein Bibelkreis, ein offener Gesprächskreis und ein Gottesdienst statt.
Die Studierenden sind dazu eingeladen, die genannten Veranstaltungen unter der Verantwortung der Katholischen Gefängnisseelsorger Eugen Hartleitner und Prof. Dr. Alexius Bucher vorzubereiten und an diesen teilzunehmen.

Kontakt:
Eugen Hartleitner
Römerstraße 10
85072 Eichstätt
Tel.:08421/ 90 92 22
E-Mail: SSchoen[at]bistum-eichstaett.de

Eine Person ist für die ehrenamtliche Mitarbeit im Justizvollzug geeignet, wenn sie zur Mithilfe bei der Erreichung des Vollzugszieles bereit und in der Lage ist, eine Gefährdung der Sicherheit und Ordnung der Anstalt oder ein sonstiger Missbrauch nicht zu befürchten sind und kein Ausschlussgrund vorliegt.
Personen, die in der Sozialarbeit erfahren sind oder die bei der ehrenamtlichen Tätigkeit sonstige berufliche Kenntnisse oder Erfahrungen verwerten können, sollten sich im Besonderen angesprochen fühlen.

Nicht zugelassen werden,

  1. wer noch nicht 21 Jahre alt ist
  2. gegen wen innerhalb der letzten fünf Jahre eine Freiheitsstrafe oder eine freiheitsentziehende Maßregel der Besserung und Sicherung verhängt oder vollzogen wurde
  3. wer unter Bewährungs- oder Führungsaufsicht steht
  4. gegen wen ein Ermittlungs- oder Strafverfahren anhängig ist
  5. gegen wen aufgrund einer durchgeführten Sicherheitsüberprüfung Bedenken bestehen.

Und wie sehen andere ihre Aufgabe einer erfolgreichen Entlassung?

Mit der Resozialisierung verfolgen wir als Diakonisches Werk in der JVA Eichstätt, so Erich Dierks, Sozialpädagoge, zwei Dinge:

  1. Hilfe bei der Gewinnung von persönlicher und gesellschaftlicher Identität, durch die Begleitung des Straffälligen während seiner Haftzeit.
  2. Abbau der gesellschaftlichen Vorurteile, um eine Wiedereingliederung des Straffälligen zu ermöglichen.
Damit unsere Art von Resozialisierung gelingt und es nicht zu einem „Drehtürvollzug" kommt, müssen wir an folgenden Punkten mit dem Straffälligen arbeiten:
  • Entwicklung und Förderung der individuellen Kompetenzen (Durchhaltefähigkeit, Handlungskompetenz, Problemlösungskompetenz usw.)
  • Sicherung alter und Findung neuer Ressourcen (Arbeit, Wohnung, Familie, sonstige Qualifikationen usw.)
  • Eine Eingliederung in seine soziale Umwelt ermöglichen (fehlerhafte Verhaltensmuster verbessern und neue Verhaltensmuster erlernen)
Kann Mentalität ein Grund für die Verschlossenheit im fremden Land sein?

Um die Russlanddeutschen und deren Handlungsweise besser zu verstehen, würde ich Maßnahmen / Schulungen mit folgenden Themen vorschlagen:

  • Bewusstmachen von kulturellen Unterschieden und Vergleich der unterschiedlichen Kulturen
  • Bewusstmachen von kulturellen Unterschieden und Vergleich der unterschiedlichen Kulturen
  • Unterschiedliche Denkweisen und Werte sowie deren Auswirkung auf das Verhalten
  • Korrektur von Vorurteilen und Verständnis für fremde Kulturen, Aufklärung kultureller Missverständnisse
  • Verstehensmodelle der anderen Kultur und deren Zusammenhang mit Wertesystemen
  • Individuellen Einstellungen und Verhaltensweisen
  • Unterschiede im Verständnis, Akzeptanz und Umgang mit Hierarchien
  • Körpersprache als Instrument zur Analyse von Gesprächssituationen
A. H., Ehrenamtliche Mitarbeiterin JVA Eichstätt

Kleine Meldung am Rande!
24. Juli 2006 - Pressemitteilung Nr. 56/06
Justizministerin Dr. Beate Merk verleiht Werner Hergenröder, ehrenamtlicher Gefangenenbetreuer in der JVA Eichstätt die Justizmedaille

 


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© LAG 2009-09-10